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Erzähle deine Story! – 3 Schritte für gutes Storytelling

Geschichten sind so alt wie die Menschheit selbst. Schon in der Steinzeit zeichneten unsere Vorfahren ihre Geschichten an Höhlenwände. Geschichten waren also schon immer ein fester Teil unserer Gesellschaft. Sie bringen uns näher zusammen, lassen uns Empathie und Verständnis für andere entwickeln und führen uns in Welten, die wir zuvor noch nicht gekannt haben. Jeder von uns hat seine eigene Story. Und jede Story ist es wert, erzählt zu werden. Auch deine! Vorausgesetzt du erzählt sie richtig.

Denn eine Geschichte kann noch so spannend sein – wenn sie aber falsch erzählt wird, will sie keiner hören. Mit der richtigen Erzähltechnik aber, kannst du andere auch dann mitreißen, wenn deine Geschichte eigentlich gar nicht so spektakulär ist. In jedem von uns steckt ein Geschichtenerzähler, wir müssen ihn nur zum Vorschein bringen. Und das geht ganz einfach mit der richtigen Technik. Das tolle ist – jeder von uns kann diese Technik lernen! Und ich werde sie dir jetzt verraten.

Egal ob du einen Vortrag halten, ein Referat vortragen, ein Video drehen oder einfach nur deinen Freunden etwas erzählen willst, die folgenden drei Schritte sind in jedem Fall sehr hilfreich dabei. Ich selber habe diese Technik in der Kommunikationselite von Kommunikationsexperte Alexander Ellmer gelernt. Alexander ist ein echter Profi auf seinem Gebiet und wendet diese Schritte schon seit 17 Jahren erfolgreich in seinen Vorträgen, Trainings und Seminaren an, weshalb die folgenden Tipps wirklich gold wert sind.

 

1. Vorbereitung

Bevor du deine Story erzählst musst du dir erst einmal im klaren darüber sein, was für eine Message du vermitteln willst. Was willst du mit deiner Geschichte aussagen? Welche Botschaft steckt dahinter? Kannst du sie in einem Satz zusammenfassen? Sobald dir das klar ist kannst du dir ein paar Zitate suchen, die gut zu deiner Story passen.

Das können Zitate aus Filmen oder Büchern oder von inspirierenden Persönlichkeiten sein. Auch Fallbeispiele kommen immer sehr gut an, da wir Menschen uns Dinge einfach besser merken können, wenn wir ein Bild dazu im Kopf haben und Emotionen damit verknüpfen können. Je detaillierter dieses Bild, desto besser die Geschichte.

Mein Tipp: Um deine Story gut zu strukturieren verwendest du am besten denselben Aufbau, den auch erfolgreiche Autoren und Filmemacher verwenden. Wie diese Leute ihrer Geschichten strukturieren kannst du in meinem Artikel Dein Leben ist deine Story nachlesen. Damit wird es dir fast unmöglich, den Faden beim Erzählen zu verlieren. 

 

2. Deine Story

Wenn du deine Story erzählen willst bedeutet das natürlich, dass du etwas aus deinem privaten Leben erzählst. Du kannst jedoch auch die Story eines anderen erzählen, um deine Botschaft zu untermauern. Diese Erzähltechnik nennt man Zeugenbericht und du verwendest sie dann, wenn du keine eigene Geschichte in dem speziellen Bereich zu erzählen hast. Natürlich musst du vorher immer klar machen, dass es sich dabei nicht um deine eigene Geschichte handelt, sondern um die eines Freundes, Bekannten oder wem auch immer.

Um deine Story zu bauen ist es wichtig, eine detaillierte Beschreibung der enthaltenen Charaktere zu geben. Je mehr Details du über einen Charakter verrätst, desto ein klareres Bild kann sich dein Zuhörer machen und desto überzeugender bist du. Vor einem Vortrag könntest du dir also die spezifischen Details deiner Charaktere aufschreiben. Dazu gehören zum Beispiel das Alter, das Geschlecht, die Kleidung und alles, was dir sonst noch so einfällt. 

Danach musst du dir überlegen, wie dein Charakter die Botschaft erzählt oder erlebt. Erleben ist dabei jedoch immer besser, da durch diese Erzählart viel mehr Emotionen transportiert werden, die die Geschichte lebendiger machen. Außerdem musst du dir überlegen wer in der Geschichte mitspielt, wo und wann sie stattfindet und was genau passiert. Auch die Wahl der Erzählperspektive ist wichtig. Wenn du deine Geschichte mit “Stell dir mal vor …” beginnst und in der Du-Perspektive weiterführst, dann bringt das deine Zuhörer dazu, dir besser zuzuhören, die Geschichte in Bildern zu erleben und sie dadurch besser zu verstehen.

 

3. Aufbau

Dein Vortrag sollte aus drei Teilen bestehen: Einem Anfang, einem Inhaltsteil und einem Schluss. Der Anfang nimmt circa 10% der Vortragszeit ein und besteht aus einer Begrüßung und der Vorstellung deines Themas. Danach leitest du auf deine Story um, indem du sie ankündigst.

Der Inhaltsteil sollte in thematische Blöcke unterteilt und jedes Thema sollte gut vorbereitet sein. Er nimmt circa 80% deines Vortrags ein und vermittelt deine Botschaft. Am Ende jedes Themenblocks solltest du deine Zuhörer immer zu einer Handlung auffordern, da sie sich dadurch Dinge besser merken und weiterhin aktiver zuhören. 

Am Schluss deines Vortrags solltest du jedes Thema deines Vortrages nochmal in ein bis zwei Sätzen zusammenfassen, um deinen Zuhörern die Möglichkeit zu geben, das Gesagte noch einmal zu rekapitulieren. So wirkt deine Story länger nach. 

 

Erzähle deine Story!

Mit diesen Tipps gibt es keine Ausreden mehr für dich, deine Story nicht zu erzählen. Wie gesagt, deine Story ist wichtig und es gibt einige Menschen, die genau das hören müssen, was du zu sagen hast. Also geh raus und gibt deiner Story eine Stimme!

Wenn du dafür aber noch zu unsicher bist und Unterstützung brauchst, dann empfehle ich dir unbedingt die Kommunikationselite von Alexander Ellmer. Ich selber lerne jede Woche wieder so viel wertvolles von ihm und kann dir die Mitgliedschaft wirklich aus eigener Erfahrung von Herzen empfehlen.

Alexander zeigt dir, warum bewusste und direkte Kommunikation alle Bereiche deines Lebens positiv verändert und wie du dieses Wissen in deinen Alltag integrierst. Wenn du endlich selbstbewusster auftreten und deine Unsicherheit beim Reden ablegen willst, dann bist du dort genau richtig.

Hier gibt es mehr Infos (Klick)

 

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2 Comments

  • Reply Irina

    Das sind ja tolle Tipps!!! Vielen Dank! Und die Kommunikationselite hört sich gut an 🙂

    19. Mai 2018 at 10:08
    • Reply Marina

      Freut mich liebe Irina! 😀 Schau gerne mal dort vorbei.
      Liebe Grüße
      Marina

      19. Mai 2018 at 10:09

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