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[Anzeige] Morgenfunkeln mit Stoneberry

Ein Lichtstrahl fällt durch die Lücke zwischen den Vorhängen und blendet mich. Ich blinzle, taste nach meinem Handy und schaue auf die Uhr. In drei Minuten klingelt mein Wecker. Es lohnt sich also kaum, mich noch einmal umzudrehen. Egal, ich mache es trotzdem. Es passiert oft, dass ich vor meinem Wecker aufwache und meist fällt es mir auch sehr leicht aufzustehen, weil ich mich auf den Tag freue. Aber heute ist es anders.

Heute ist einer dieser Tage, an denen ich am liebsten gar nicht aufstehen möchte. Einfach wieder umdrehen, Kissen über den Kopf und die Welt ausblenden. In letzter Zeit war alles ein bisschen viel. Ständig unterwegs, von einem Event zum nächsten, immer in einer anderen Stadt. Kaum Zeit, um meine Erlebnisse zu verarbeiten. Mein Körper sagt: “Bleib liegen”, ich kann ihn deutlich hören. Und gleichzeitig sagt mein Kopf: “Steh auf, du willst diesen schönen Tag doch nicht verpassen.”

Oder ist es vielleicht genau umgekehrt?

Nach einem kleinen inneren Kampf richtige ich mich auf, setze meine Füße auf den kalten Boden und gehe ins Bad. Müde Augen blicken mir aus dem Spiegel entgegen. Ich springe in die Dusche und drehe den Duschhahn ganz nach rechts. Eiskaltes Wasser läuft über meinen Körper. Für einen kurzen Augenblick bleibt mir die Luft weg und mein ganzer Körper spannt sich an. Doch nach ein paar Sekunden habe ich mich an die Temperatur gewöhnt und genieße die Frische des Wassers.

Als ich aus der Dusche steige kribbelt meine ganze Haut. Obwohl das Wasser eiskalt war fühle ich mich gewärmt. Ich trockne mich ab, schlüpfe in eine Jeans und eines meiner Lieblingsshirts. Wenn ich mich schlapp fühle dann ist es für mich umso wichtiger etwas anzuziehen, worin ich mich wohlfühle. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr das Innere und das Äußere zusammenhängen.

Würde ich mich jetzt in eine Jogginghose werfen, meine Haar nach oben binden und dem Spiegel einfach den ganzen Tag aus dem Weg gehen, dann würde ich heute garantiert nichts auf die Reihe bekommen. Klar, solche Tage darf es auch geben. Manchmal brauche ich genau das. Aber heute soll nicht so ein Tag sein. Heute ist das Wetter viel zu schön und das Leben wartet da draußen auf mich. 

Ich fange an mir Puder aufzulegen und Wimperntusche aufzutragen. Dann noch ein bisschen rot für die Lippen. Fertig! Ich lächle mich im Spiegel an, aber kann mich selbst noch nicht so ganz überzeugen. Das Lächeln ist nicht ehrlich. Irgendetwas fehlt noch.

Mein Blick fällt auf den kleinen beigen Beutel, in welchem ich meinen Schmuck aufbewahre und sofort weiß ich, was ich brauche. Ich öffne den Beutel und fische meine Kette von Stoneberry heraus. Eine Marke, die für Schmuck der Natur und echten Stein steht. Meine Finger gleiten über den Anhänger der Kette. Ein Ornament aus einer Überlappung von Kreisen. Die Blume des Lebens. Ich liebe diesen Anhänger. Seine Symbolik. Seine Hochwertigkeit. Rosévergoldet. 925 echt Silber.

Ich besitze nicht viel Schmuck, weniger ist für mich mehr. Aber die wenigen Schmuckstücke, die ich besitze, sind alle etwas ganz besonderes für mich. Und sie machen etwas ganz besonderes mit mir.  

Nachdem ich mir die Kette umgelegt habe blicke ich erneut in den Spiegel. Und auch wenn sich nicht wirklich viel verändert hat, ist mein Gefühl plötzlich ein ganz anderes. Es ist erstaunlich, was kleine Details für einen großen Unterschied machen können. Eine winzige Veränderung, die meinen gesamten Gefühlszustand ändert. Vielleicht ist es oberflächlich. Vielleicht aber auch unglaublich tiefgehend.

Eine kleine Kette, die mich durch ihr Symbol immer wieder darauf aufmerksam macht, wie schön das Leben ist. Eine kleine Kette, die mich durch ihr Funkeln an meinen eigenen Wert erinnert. Ein schlichtes Schmuckstück, dass für andere vielleicht unauffällig sein mag, für mich jedoch den ganzen Tag verändern kann. Ich mag wie sich das anfühlt. 

Denn egal wie es mir gerade geht, ich habe immer die Möglichkeit eine Kleinigkeit zu entdecken, die mich ein kleines bisschen glücklicher macht. Ein zartes Detail, dass mich zum Lächeln bringt. Eine winzige Sache, die meinen Tag besser macht.

Weil all die großen Dinge nichts wert sind, wenn ich nicht auch den kleinen Beachtung schenke. Es braucht nicht viel, um meine Stimmung zu verändern. Die Kunst liegt im Detail. Das musste ich erst lernen. Und irgendwann habe ich verstanden, dass diese Details das große Ganze ausmachen. Dass das Beachten dieser Details die Grundlage für mein Glück ist.

Zufrieden streife ich über meinen Hals. 

“Heute wird ein guter Tag”, denke ich und lächle mich an. Und als mir mein Spiegelbild ehrlich zurück lächelt ertappe ich mein Herz dabei, wie es einen kleinen Hüpfer macht, weil es plötzlich wieder aufgeregt sein darf. 

***

Marina  ♥

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6 Comments

  • Reply Miri

    Wunderschön, ich kann die Stimmung richtig rausfühlen. Danke für den tollen Post!

    31. Juli 2018 at 10:49
    • Reply Marina

      Dankeschön liebe Miri!!! <3

      31. Juli 2018 at 10:53
  • Reply König Wasserrutsche

    Flower of life – Gut ausgesucht! Ich hab keinen Schmuck, aber weil ich bei der Hitze nicht schlafen kann, hab ich noch einen Kommentar übrig 😀 “In letzter Zeit war alles ein bisschen viel. Ständig unterwegs, von einem Event zum nächsten, immer in einer anderen Stadt. Kaum Zeit, um meine Erlebnisse zu verarbeiten.” – Das war bei mir anfangs ähnlich. Couchsurfing und alle 2-3 Tage an einem anderen Ort. Irgendwann nahm ich die Geschwindigkeit raus und blieb viel länger an einem Ort, wodurch sich alles änderte. Das funktioniert mit Couchsurfing allerdings nicht so gut und man muss dann eher auf AirBnb & co umsatteln. „Das Leben bewegt sich sehr, sehr schnell. Wenn du nicht gelegentlich anhältst und dich umschaust, könntest du es verpassen.“ – Ferris macht blau (Film)

    1. August 2018 at 4:50
    • Reply Marina

      Hihi, vielen lieben Dank für den Kommentar. Das stimmt natürlich, man muss auch anhalten können um zu verarbeiten und zu genießen. Und vor allem im Moment bleiben. Schön, dass du so oft ein passendes Filmzitat parat hast 😀

      1. August 2018 at 11:09
  • Reply Linda

    Was für eine mega schöne Geschichte ❤️
    Ich merke das auch jedes Mal: das Outfit macht echt viel aus, wenn man sich mal nicht so fühlt. Dann hilft es ein schönes Kleid oder Top anzuziehen. Sich ganz für sich zu schminken, weil man es gerne trägt. Denn auch wenn man dann nicht das Haus verlässt, darf man doch jeden Tag genau das tragen, wonach man sich fühlt. Denn jeder Tag ist etwas Besonderes 🎉

    1. August 2018 at 14:41
    • Reply Marina

      Dankeschön meine liebe Linda <3
      Das hast du sehr schön zusammengefasst, mir geht es genauso wie dir. Auch wenn man an einem Tag das Haus mal nicht verlässt und niemand einen sieht kann man sich trotzdem für sich selber hübsch machen und man fühlt sich einfach sofort besser 🙂

      1. August 2018 at 15:33

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