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Warum du dich nicht lebendig fühlst (und wie du das änderst)

Grau in grau und oft bewölkt und das zu jeder Jahreszeit. Ich rede nicht vom Wetter, sondern von Gefühlen. Kennst du das, wenn so etwas wie ein Schleier auf dir liegt und deine Emotionen bedeckt? Viel Umfang haben sie nicht, sie bewegen sich immer nur im selben Bereich. Manchmal fühlst du dich vielleicht sogar ein bisschen taub, so wie wenn man zu lange im eisigen Wind steht. Dabei ist es gar nicht kalt.

Wenn dir das alles bekannt vorkommt, dann hast du höchstwahrscheinlich verlernt, dich lebendig zu fühlen. Das Leben zieht irgendwie an dir vorbei, aber du bekommst es gar nicht so richtig mit. Manchmal ist es dir vielleicht sogar egal. Oder du redest dir ein, dass es dir egal ist. Denn irgendwie kannst du dich gar nicht mehr daran erinnern, wie es sich anfühlt am Leben zu sein. Und wann dieses Gefühlt verloren gegangen ist, weißt du auch nicht mehr.

Aber das ist nicht schlimm, denn viele von uns gehen in ihrem Leben durch so eine Phase. Auch ich war an diesem Punkt und war mir eine Zeit lang nicht einmal wirklich darüber bewusst. Für mich waren vor allem fünf Dinge daran Schuld. Und mich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen und sie zu ändern, hat mir auch meine Lebendigkeit wieder zurück gebracht.

1. Fehlende Leidenschaft

Was wäre das Leben ohne Leidenschaft? Richtig! – Total langweilig! Leidenschaft ist etwas, dass uns antreibt. Eine Kraft, die uns Energie und Lebensfreude gibt. Dabei ist es ganz egal ob diese Leidenschaft auf eine Person, ein Objekt oder eine Handlung gerichtet ist. Leidenschaft ist ganz einfach Lebenslust. Die Lust darauf, etwas aus vollem Herzen zu tun.

Wenn uns Leidenschaft in unserem Leben fehlt, dann fehlt uns auch der Antrieb. Wir werden lustlos und sehen keinen Sinn mehr in unserem Leben. Wir Menschen brauchen Projekte, Ziele und Träume. Wir brauchen etwas, wofür es sich lohnt morgens aufzustehen.

Tipp: Finde heraus, was bei dir dieses Gefühl der Leidenschaft auslöst, was dir im Leben wirklich wichtig ist. Suche dir spannende Projekte, arbeite an deinen Träumen. Gib deinem Leben einen Sinn und hab Spaß dabei.

Folgende Artikel können dir dabei helfen:

Wovon träumst du?

4 Fragen um herauszufinden, was du wirklich willst

2. Angst vor Veränderungen

Veränderungen können beängstigend sein und das ist auch okay. Aber wenn wir immerzu in unserer Komfortzone bleiben und diese nicht einmal mit dem kleinen Zeh verlassen wollen, dann kann unser Leben ziemlich schnell eintönig werden. Wie wollen wir neue Dinge und neue Gefühle erleben, wenn wir nie etwas Neues wagen?

Wenn wir uns nicht lebendig fühlen dann kann das daran liegen, dass wir Veränderungen nicht zulassen. Leben heißt Veränderung und wenn wir uns dagegen wehren, dann fühlen wir uns irgendwann blockiert und unfrei. Wir müssen mit dem Leben fließen, um es wirklich zu leben. Veränderungen machen uns lebendig, denn mit ihnen lernen und wachsen wir.

Tipp: Fange klein an und wage eine winzige Veränderung, die du schon lange auf dem Schirm hast. Mache dir bewusst, dass gar nichts schlimmes passieren kann, gehe sie einfach an und schau was passiert. Und wenn du dann merkst, wie gut sich Veränderungen anfühlen können, wage die nächste!

Dieser Artikel kann dir dabei helfen:

4 Fragen, die dir helfen, lebensverändernde Entscheidungen zu treffen

3. Verlernt zu genießen

In einer Welt die sich immer schneller und schneller dreht, ist es manchmal schwer einfach mal stehen zu bleiben und zu genießen. Wenn wir durch das Leben hetzen, alle unsere Aufgaben „schnell erledigen“  und möglichst viel in möglichst kurzer Zeit schaffen wollen, dann passiert es auch schnell, dass wir verlernen das Leben zu genießen.

Einfach mal abschalten und gar nichts tun, außer sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren – das können die wenigsten von uns. Und das ist ja auch kein Wunder, denn durch diese „schneller, höher, weiter“ Einstellung fühlt es sich für uns wie Zeitverschwendung an. Dabei ist es genau das Gegenteil. Genießen bedeutet  das Leben zu spüren. Und das ist es doch, was wir wollen.

Tipp: Setze dich für fünf Minuten hin und nimm dir ein Stück Schokolade. Dann steck dir die Schokolade in den Mund und versuche dich nur auf ihren Geschmack zu konzentrieren. Lass sie dir im Mund zergehen, achte auf ihre Konsistenz und wie der Geschmack sich im Laufe der Zeit verändert. Genieße sie in vollen Zügen. Genieße es so sehr, als ob dieses Stück Schokolade das letzte wäre, dass du je in deinem Leben essen darfst!

Auch dieser Artikel kann dir weiterhelfen:

Wie man das Leben wieder geniesst – Die Macht des Momentes

4. Gefangen in der Routine

Immer die selben Taten erzeugen immer die selben Ergebnisse. Und wie wir ja schon festgestellt haben, brauchen wir Veränderungen um uns lebendig zu fühlen. Wenn wir jedoch so festgefahren in unseren Routinen sind, dann gibt es sehr wenig Spielraum für Veränderungen. Und somit fühlen wir uns unfrei und irgendwie nicht mehr richtig lebendig. Wir erleben keine Abenteuer mehr, weil wir so gut wie jedes große Ereignis in unserem Alltag vorhersehen können.

Tipp: Fange an deine Routinen eine nach der anderen zu verändern. Mache jeden Tag eine Kleinigkeit anders, als am Tag zuvor. Ändere deine Gewohnheiten nach und nach. Auch kleine Veränderungen können großes bewirken.

Mehr dazu kannst du in diesem Artikel nachlesen:

Der schnellste Weg dein Leben zu verändern

5. Gefangen im Denken

Die meisten von uns leben zu sehr in ihren Gedanken. Das heißt, wir denken zu viel nach und fühlen dabei zu wenig. Oder besser gesagt: wir achten nicht auf unsere Gefühle, weil wir zu sehr auf unsere Gedanken achten. Das ist schade, denn unsere Gefühle sind unser Leitsystem und außerdem sind sie es, die uns lebendig machen.

Oft haben wir Angst vor unseren Gefühlen und verdrängen sie deshalb. Oder schalten sie aus, bevor wir sie fühlen. Manchmal verdecken wir sie auch durch andere Gefühle, wie zum Beispiel Wut. Auch wenn wir uns damit nur schützen wollen, funktioniert das Ganze leider nicht. Denn ohne Gefühle werden wir taub.

Tipp: Entscheide dich dafür, wieder mehr auf deine Gefühle zu achten. Werde dir darüber bewusst, dass du in manchen Situationen zu sehr in deinem Kopf lebst und nicht auf deine Umgebung und auf dein Inneres achtest. Versuche dich wieder mehr zu spüren und werde dir darüber klar, dass du nicht deine Gedanken bist.

Mehr dazu kannst du hier lesen:

Wie man weniger denkt und mehr vertraut

Wie man wieder lernt, zu fühlen (Gefühle verstehen)

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2 Comments

  • Reply Lea Christin

    Hey ich bin gerade durch Pinterest auf deinen Blog gestoßen und finde die Themen über die du schreibst super interessant, gerade weil ich mich selbst momentan total mit sowas beschäftige!! Ich selbst muss daran arbeiten nicht so sehr in Routinen zu sein und nicht zu sehr in meinen Gedanken zu leben und mir erlauben zu genießen.. denn am Ende geht es um die Freude..<3

    Ich habe selbst auch einen Blog, ich würde sagen ein veganer, lifestyle, fitness, selflove, persönlichkeitsentwicklungs, kreativitäts gedanken Blog.. falls du gerne Posts zu solchen Themen liest freut es mich natürlich ganz doll wenn du mal vorbei schaust 🙂
    Alles Liebe, Lea, http://leachristind.blogspot.com

    29. August 2017 at 1:16
    • Reply Marina

      Hallo liebe Lea,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Deine Blogthemen hören sich spannend an, da schaue ich natürlich auch gerne mal vorbei 🙂
      Viele liebe Grüße
      Marina

      4. September 2017 at 19:41

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