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Warum wir das Meer so lieben

Kristallklares, tiefblaues Wasser, ein weißer Puderzuckerstrand und ein strahlender, mit Wattewolken behangener Himmel. Was braucht man mehr, um glücklich zu sein? Wenn wir am Meer sind vergessen wir für diese Zeit all unsere Ängste und Sorgen, die uns sonst täglich im Alltag quälen. Wir alle würden doch meistens viel lieber auf einem Liegestuhl in der Karibik sitzen und dem Meeresrauschen zuhören, als in die Arbeit zu fahren, am Schreibtisch zu sitzen, oder die Wohnung aufzuräumen. Kaum haben wir Urlaub, zieht es uns in andere Länder. Und das meistens, weil wir unbedingt ans Meer wollen.

„Manchmal muss man einfach weg. Egal wohin. Hauptsache ans Meer!“

Der Ozean hat etwas an sich, dass uns tröstet. Es genügt schon, einfach nur da zu sitzen und ihn eine zeit lang zu beobachten. Das Auf und Ab der Wellen erinnert uns daran, dass es auch im Leben immer Höhen und Tiefen gibt. Und das ist gut so, denn sonst wäre das Leben langweilig und wir könnten uns niemals weiterentwickeln und wachsen. Genauso wie das Meer ohne seine Wellen langweilig und bewegungslos wäre. Und ohne Bewegung geht nichts voran.
Die Wellen verleihen dem Wasser Kraft. Sie türmen sich auf, werden groß und mächtig und dann stürzen sie ein, verschmelzen wieder mit dem Rest des Ozeans. Es gibt kein Hoch ohne Tief und kein Tief ohne Hoch. Es werden immer Beide Teile in unserem Leben vorhanden sein, es wird immer hoch und runter gehen und das ist okay! Denn wenn man lernt, nicht gegen die Wellen zu kämpfen, sondern auf ihnen zu reiten, dann merkt man, wie viel Spaß Veränderung und Abwechslung machen kann!

„I need vitamin Sea!“

Vielleicht lieben wir das Meer auch so sehr, weil es uns daran erinnert, wie es war, ein sorgenloses Kind zu sein. Wenn wir in die Wellen springen, tauchen, schwimmen und uns treiben lassen, dann leben wir im Hier und Jetzt, so wie wir es als Kinder immer getan haben. Wir haben Spaß, weil wir die Erlaubnis haben, zu spielen. Wir sind federleicht, bewegen uns mühelos und das Wasser trägt uns, wenn wir uns hingeben.

 

„Das beste Heilmittel für Alles ist Salzwasser – Schweiß, Tränen, oder das Meer!“

Was wäre das Meer ohne seinen salzigen Geschmack? Das Wasser der Ozeane hat eine wunderbare Wirkung auf uns. Es enthält viele Vitamine und Mineralien und lässt unsere Haut reiner und unsere Haare weicher werden. Meerwasser entgiftet uns, entspannt unsere Muskeln und lässt Wunden schneller heilen. Außerdem schenkt es uns mehr inneren Frieden und die Kraft, besser mit Problemen umzugehen. Es gibt uns mehr Energie und lässt uns Nachts besser und tiefer schlafen.
Kaum sind wir am Meer fühlen wir uns fitter und lebendiger. Wir sind einfach glücklicher und Probleme, die uns an einem anderen Ort noch so sehr gestört haben, sind auf einmal gar nicht mehr so wichtig. Und warum? Vielleicht weil das Meer uns etwas Wichtiges lehrt.
Es lehrt uns, dass Höhen und Tiefen nichts schlimmes, sondern etwas aufregendes sind. Es lehrt uns, dass es okay ist, ab und zu wieder ein Kind zu sein und den Moment zu leben. Es lehrt uns, dass Hingabe oft eine bessere Lösung ist, als Widerstand. Es lehrt uns, sich treiben zu lassen und den Augenblick zu genießen. Es lehrt uns, dass Körper, Geist und Seele miteinander verbunden sind. Und es lehrt uns, dass wir oft nur einen Perspektivenwechsel benötigen, um wieder klarer sehen zu können.

 

„Entspanne dich, lass die Ruder los, trudle durch die Welt. Sie ist so schön.“ – Kurt Tucholski

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4 Comments

  • Reply Nina

    Ach ja, ich würde auch gern mal wieder ans Meer. Bisher ist nichts geplant aber vielleicht tut sich spontan ja mal was auf 😀

    Nina von Pearlsheaven

    10. Oktober 2016 at 14:34
    • Reply Marina

      Spontane Aktionen sind immer am Besten 😀

      10. Oktober 2016 at 18:01
  • Reply Pierre E.

    Durch deinen Post möchte ich jetzt an Meer. 😀 Sehr gelungener Text.

    Liebe Grüße Pierre von Milk&Sugar

    11. Oktober 2016 at 20:32
    • Reply Marina

      Haha 😀 Ja ich habe auch schon wieder Sehnsucht 🙂
      Liebe Grüße
      Marina

      12. Oktober 2016 at 13:08

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