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5 Tipps, um Veränderungsbereitschaft zu deiner Stärke zu machen (Gastbeitrag)

Vor kurzem habe ich gehört, dass die Veränderungsgeschwindigkeit aufgrund der Digitalisierung nie mehr so langsam sein wird, wie jetzt gerade. Das würde bedeuten, dass Veränderung eine der wichtigsten Fähigkeiten der Zukunft darstellt. Doch nicht jeder Mensch ist von Veränderungen begeistert, auch wenn die „Kompetenz zur Veränderung“ prinzipiell jeder Mensch in sich trägt.

Wenn du eher ein skeptischer oder vorsichtiger Typ bist, reagierst du vielleicht zurückhaltend. Das ist völlig in Ordnung. Veränderungsbereitschaft bedeutet nicht, dass du jede Neuerung bereitwillig mitmachen musst. Umgekehrt solltest du jedoch auch nicht alles von Anfang an ablehnen. Veränderung bringt Bewegung in unser Leben und es liegt an uns selbst Veränderungen nicht als Last, sondern mehr als eine Chance zu erkennen, anzunehmen und auch zu nutzen.

Folgende Tipps können dir helfen, deine Veränderungsbereitschaft zu entwickeln:

  • Wähle bewusst deine Einstellung
  • Sei bereit zu experimentieren
  • Lerne kontinuierlich dazu
  • Spiele, um die Welt zu begreifen
  • Nutze deine Stärken

Du bestimmst deine Einstellung

Beginne am besten gleich jetzt damit, indem du bewusst deine Einstellung wählst! Entscheide dich für eine mutige und bejahende Einstellung und dafür, dein persönliches Entwicklungspotential zu nutzen. Sei bereit, das Lernen und deine Entwicklung zu genießen und Spaß dabei zu haben. Wer begreift und akzeptiert, dass er selbst seine eigene Einstellung wählt, zeigt Verantwortungsbewusstsein und den Willen zu handeln. Beides sind Eigenschaften, die dir die nötige Energie liefern werden um persönliche Entwicklung voranzutreiben.

Menschen, die sich Veränderungen selbst zuschreiben, tun sich leichter damit. Deshalb hilft es ungemein sich vor allem die eigenen Interpretations- und Denkmuster bewusst zu machen. Wenn man feststellt, dass man sich oft ausgeliefert oder gezwungen fühlt, kann man versuchen, sich mit kleinen Zettelchen an der Tür oder am Spiegel immer wieder zu erinnern, dass man mitentscheidet, wie man die Welt sieht. Innerlich Sätze umzuformulieren in „Ich entscheide mich“ anstatt „Ich muss“ oder „Ich sollte“, ist ein Perspektivwechsel, den man trainieren kann. Das geht aber nicht von heute auf morgen.

Freude am Experimentieren

Nur wenn wir Dinge ausprobieren, werden wir erfahren, was sie bewirken. Doch eigentlich sind wir Menschen ja so richtige Gewohnheitstiere. Alles was uns vertraut ist und womit wir uns sicher fühlen, das machen wir am liebsten. Und ja, das könntest du jetzt auch machen – fühlt sich ja gut an. Doch „leider“ können wir nur dann, wenn wir unsere Komfortzone verlassen und mutig sind, lernen und unseren Horizont erweitern. Und vielleicht erinnerst du dich ja an tolle Erfahrungen, die du gemacht hast, weil du dich einfach einmal getraut hast.

Was die Offenheit angeht, sollte man vor allem auch im Alltag darauf achten, bewusst mit Gewohnheiten zu brechen und mal neue Wege zu beschreiten. Wenn Menschen systematisch neue Kontexte aufsuchen, werden sie neue Erfahrungen machen, die deren Persönlichkeitsentwicklung unterstützen. Wer zum Beispiel immer den gleichen Urlaubsort aufsucht, kann sich bewusst entscheiden, mal ganz wo anders hinzufahren. Oder mal ein Sachbuch statt die immer gleichen Krimis lesen.

Ein Experiment könnte z.B. noch sein:

  • Simuliere für einen Abend Stromausfall
  • Putz dir die Zähne mit der „anderen“ Hand
  • Unterhalte dich mit Menschen, die du nicht kennst
  • Bestell dir im Restaurant etwas, das du noch nie gegessen hast
  • usw.

Falls du dich auf eines der Experimente einlässt, schau was es mit dir macht. Versuche dich selbst zu beobachten, wie du mit der neuen Situation umgehst.

Lerne stets dazu

Ich kann nur Bekanntes für mich nutzen. Oder anders gesagt: Dinge, die ich nicht kenne, werden mir nur wenig nutzen. Will ich ein Problem lösen, hilft es Dinge miteinander zu verbinden, die zunächst keinerlei Zusammenhang aufweisen. Bereits Bekanntes zu etwas Neuartigem zu verbinden, setzt jedoch voraus, einen möglichst breiten Wissensstand zu haben.

Die Beschäftigung mit unterschiedlichen Wissensbereichen bringt in der Regel originellere und auch radikalere Ansätze hervor, als eine Spezialisierung im engen Problemfeld. Je mehr wir wissen, desto leichter lernen wir dazu. Und das ganz ohne Zwang und Druck. Am erfolgreichsten lernen wir nebenbei, also während wir leben und uns entwickeln.

Spielerisch die Welt begreifen

Beobachtet man Kinder beim Spielen, wird man schnell bemerken, dass dies einen ganz bestimmten Zweck hat. Kinder spielen, um die Welt zu begreifen. Für viele Erwachsene ist das Leben jedoch alles andere als ein Spiel, ganz im Gegenteil – spielen wird oft als naiv hingestellt und als Zeitverschwendung gesehen. Dabei ist gerade das Spielen dazu geeignet, das eigene Leben und die Welt zu begreifen.

Mehr noch, der menschliche Spieltrieb kann zu einem wirkungsvollen Antriebs- und Motivationssystem für das eigene Leben werden. Schaffe dir durch das Spielen eine eigene Welt, in der die Gesetzmäßigkeiten der „realen“ Welt nicht gelten. Schaffe dir eine Umgebung, in der du dich verhalten kannst wie es für dich richtig ist und nicht, wie es die Welt im Außen es vorschreibt. Die wirklich einzige Grenze in dieser von dir erschaffenen Welt ist deine eigene Vorstellungskraft.

Bau auf deine Stärken

Wenn schon Veränderung, dann in eine Richtung die Freude macht, leichtfällt und etwas Besonderes zum Vorschein bringt. Im Grunde geht es beim Ausschöpfen deines vollen Potenzials darum, die beste Person zu sein, die du sein kannst und dich so gut wie möglich zum Ausdruck zu bringen. Du wirst es entwickeln, während du herausfindest, was es ist und wie du es nutzen kannst. Die eigenen Möglichkeiten und Potenziale sind jedoch manchmal gut versteckt und brauchen etwas Aufmerksamkeit um entdeckt zu werden. Nimm dir deshalb bewusst Zeit dafür.

Hör in dich hinein und entdecke deine individuellen Eigenschaften und Stärken. Lade auch Freunde ein dir Feedback zu deinen Talenten zu geben oder frage deinen Chef, welche Fähigkeiten du seiner Meinung nach für die Zukunft ausbauen solltest. Menschen die tun was sie gerne und gut machen, sind nicht nur glücklicher, sondern auch erfolgreicher. Das Bewusstsein über die eigenen Qualitäten bringt Ausrichtung und Selbstbestimmtheit ins Leben, speziell für Menschen die vor Veränderungen stehen. Bleib dir dabei stets selbst treu, aber lass dich auf Neues ein – vielleicht entdeckst du dabei ja zufällig ein bisher verborgenes Talent.

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Über den Autor:

markus_pollhamer_innoviduum

Markus Pollhamer fasziniert die Innovation und sie löst Begeisterung in ihm aus. Und das schon mehr als 15 Jahre. Dabei spielt es keine Rolle ob im privaten oder beruflichen Kontext, noch ob er Initiator, Unterstützer oder Begleiter von Innovationen ist. Der Mehrwert für Mensch und Gesellschaft muss für ihn erkennbar sein. Darum verwundert es nicht, dass er als Gründer und CEO von Innoviduum gemeinsam mit seinem Team nun auch einen digitalen Begleiter auf den Markt bringt, der Menschen unterstützt, Talente zu entdecken und erfolgreich einzusetzen.

E-Mail: markus.pollhamer@innoviduum.at

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