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5 gute Gründe, ein Optimist zu werden

Ist bei dir das Glas immer halb leer, anstatt halb voll? Achtest du immer mehr darauf, was dir gerade nicht passt, als auf das, was gut läuft? Bekommst du öfter mal zu hören, dass du die Dinge doch etwas positiver sehen solltest? Dann bist du höchstwahrscheinlich eher pessimistisch eingestellt und gutes zu erwarten fällt dir oft schwer. Vielleicht solltest du das ändern.

Warum, fragst du dich? Optimismus führt doch eh nur zu falschen Hoffnungen und bitteren Enttäuschungen? Das ist das Hauptargument, welches Menschen vom positiven Denken abhält. Aber echte Optimistien wissen, dass das so nicht stimmt!
Wenn du das Gefühl hast, dass du mit deiner negativen Einstellung auch nicht weiter kommst und weißt, dass du deine Ansichten ändern solltest, um glücklicher zu werden, dann habe ich hier fünf gute Gründe für dich, die dich darin bestärken werden!

1. Optimismus verändert das Gehirn

Eine positive Einstellung und positive Gedanken können tatsächlich unser Gehirn neu „verkabeln“. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir unser Gehirn täglich trainieren. Durch negative Gedanken und einer negativen Grundeinstellung trainieren wir es darauf, Situationen ängstlicher, freudloser und negativer wahrzunehmen. Negative Gedanken verstärken den sogenannten Mandelkern, den Teil unseres Gehirns, der Alarm schlägt wenn er glaubt sich in einer Gefahrensituation zu befinden. Wir sind dadurch also ständig in Alarmbereitschaft, können nichts genießen und sind durchgehend  gestresst.
Positive Gedanken dagegen aktivieren unser Belohnungszentrum und stärken es. Sie sorgen dafür, dass das Gehirn mehr auf die schönen Dinge des Lebens programmiert wird und wir deshalb automatisch viel mehr auf diese achten. Denken wir also häufig Gedanken, die eine positive Emotion in uns hervorrufen, werden im Gehirn dadurch diese speziellen synaptischen Verbindungen gestärkt. Je mehr wir sie „trainieren“ desto größer werden sie. Und je größer sie sind, desto leichter fällt es uns, die schönen Dinge im Leben zu sehen.

2. Optimisten sind gesünder

Mehrere Studien beweisen es: Optimisten sind tatsächlich gesünder! Sie haben ein gesünderes Herz, stabileren Blutzucker, ein stärkeres Immunsystem, bekommen seltener eine Erkältung, sind weniger depressiv und fühlen sich einfach generell besser. Und irgendwie ist es ja auch logisch, denn als Optimist erspart man sich eine Menge Stress, da man sich ganz einfach nicht verrückt machen lässt und nicht angestrengt versucht, gegen den Fluss des Lebens zu kämpfen. Und da Stress einer der Hauptursachen für Krankheiten ist, ist das Alles auch gar nicht so verwunderlich.

3. Optimisten sind beliebter

Wärst du lieber mit Menschen zusammen, die den ganzen Tag nur herumnörgeln, immer das Schlechteste erwarten und nichts anderes tun, als sich über ihr Leben zu beschweren? Oder hättest du lieber Menschen um dich, die nur so vor Lebensfreude sprühen und dich darauf aufmerksam machen, wie schön das Leben eigentlich ist? Wenn du selber ein Pessimist bist und dich gerne beschwerst, dann wählst du vermutlich Variante Nr. 1, denn diese Personen werden voll und ganz in dein Klagelied mit einsteigen und dich in deinem Gejammer bestärken. Aber ist das gut? Bringt dich das weiter? Nein!
Und deshalb haben die meisten Menschen auch lieber Personen um sich herum, die sie mit ihrer Lebenslust anstecken. Es macht einfach Spaß in der Nähe eines Optimisten zu sein. Optimisten ziehen durch ihre positive Lebenseinstellung und ihre meist gute Laune die Menschen ganz von selbst zu sich. Sie müssen sich gar nicht darum bemühen, beliebt zu sein, denn sie wirken wie ein Magnet auf andere. 

4. Optimisten sind ausdauernder

Ob im Sport, im Job, oder in persönlichen Zielen: Optimisten haben mehr Ausdauer! Sie geben einfach nicht so schnell auf, wie andere. Das liegt daran, dass sie ihr Ziel fest vor Augen haben und wissen, dass sie es auch erreichen werden. Wo ein Pessimist längst die Flinte ins Korn geworfen und aufgegeben hätte, weil alles ja sowieso keinen Sinn hat, bleibt der Optimist hartnäckig am Ball. Und er tut es mit einer gewissen Unbeschwertheit, wodurch es ihm natürlich um einiges leichter fällt. Während Pessimisten verbissen versuchen, ihr Ziel zu erreichen und dabei kaum an sich glauben, genießt der Optimist dagegen den Weg dort hin. Denn er weiß: Der Weg ist das Ziel!

5. Optimisten sind glücklicher

Dass Optimisten glücklicher sind liegt auf der Hand! Sie glauben fest an sich selbst und an das gute in der Welt. Sie stressen sich nicht unnötig mit Worst-Case-Szenario-Denken, lassen sich vom Leben leiten, achten auf die schönen Dinge in ihrem Umfeld und sind dazu auch noch gesünder, beliebter und ausdauernder. So lässt es sich natürlich gut leben!
Für mich bedeutet ein erfülltes Leben, auch die kleinen Dinge genießen zu können. Und das können Optimisten, denn sie sind nicht so sehr damit beschäftigt, sich Sorgen um die Zukunft und Gedanken um die Vergangenheit zu machen. Und das Beste ist: Optimismus kann man lernen. Wir haben jeden Tag, jede Minute die Chance, unser Gehirn neu zu „verkabeln“. Optimismus lernen ist wie Muskeltraining! Einfach dranbleiben und regelmäßig wiederholen. 
Ich selber war früher eher pessimistisch, eben auch aus Angst davor, enttäuscht zu werden. Seit dem ich meine Einstellung geändert und meinen Optimismus trainiert habe, hat sich meine Sicht auf die Dinge komplett verwandelt. Ich fühle mich leichter, freier, glücklicher. Und jeden Tag spüre ich es mehr!

Es liegt ganz bei uns, wie wir die Welt sehen wollen. Wir können mit gesenktem Kopf durch die Gegend laufen, misstrauisch und schlecht gelaunt sein. Oder aber, wir betrachten das Leben als Geschenk, sind dankbar für jeden neuen Tag, den wir erleben dürfen und neugierig darauf, was für Abenteuer da draußen noch auf uns warten.

 
Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung. – Marcel Pagnol
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2 Comments

  • Reply Hannah

    Hallo Marina, vielen Dank für die tolle Motivation! Mach weiter so 🙂

    11. Februar 2017 at 16:26
    • Reply Marina

      Danke liebe Hannah, das ist schön zu hören 😀

      11. Februar 2017 at 17:25

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