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4 Glaubenssätze, die dich daran hindern, du selbst zu sein

Eigentlich sind wir alle so, wie wir gerne sein würden. Das hört sich vielleicht komisch an, aber in Wahrheit besitzt du jede Eigenschaft, von der du dir wünscht du hättest sie, bereits in dir. Das einzige was dich daran hindert, diese Eigenschaft auch zu leben, sind deine schädlichen Glaubenssätze. Die meisten unserer Glaubenssätze werden uns in den ersten sieben Jahren unseres Lebens eingetrichtert. Darüber habe ich hier schon einmal ausführlich geschrieben. Ist so ein Glaubenssatz erst einmal richtig in unserem Denken verankert, ist es schwer ihn wieder loszuwerden.

Was wir glauben wird zu unserer Realität. Deshalb bestimmen schlechte Glaubenssätze unser Selbstbild und auch, wie wir auf andere wirken. Sie verfälschen unser wahres Wesen und halten uns davon ab, einfach ganz wir selbst zu sein. Der erste Schritt diese Glaubenssätze wieder loszuwerden und in positive zu verändern ist, sich ihnen bewusst zu werden. Sobald wir sie identifiziert haben können wir sie auflösen. Hier sind vier Glaubenssätze, die bestimmt auch dich daran hindern, du selbst zu sein.

1. „Ich bin nicht genug“

Der Glaube daran nicht genug zu sein ist meiner Meinung nach das größte Problem der Menschheit. Tief in unserem Inneren haben wir alle das Gefühl, dass das was wir tun nicht reicht, dass wir so wie wir sind nicht genügen. Wir versuchen unsere Minderwertigkeitsgefühle zu verdrängen und vor anderen zu verstecken. Entweder indem wir ihnen und uns selber das Gegenteil beweisen wollen, oder indem wir uns und anderen ein übertriebenes Selbstbewusstsein vorspielen.

Dabei ist das Einzige, das wirklich hilft von diesem Glaubenssatz loszukommen, ihn durch einen neuen zu ersetzen. Und dies funktioniert nicht durch Taten und Handlungen, sondern nur in unserem Kopf. Das Unterbewusstsein lernt durch ständige Wiederholungen, deshalb sollten wir uns immer wieder sagen, dass wir genug sind, so wie wir sind. Hilfreich kann auch Spiegelarbeit sein.

2. „Ich muss erst beweisen, dass ich liebenswert bin.“

Durch das Gefühl nicht genug zu sein entsteht das Bedürfnis, anderen das Gegenteil zu beweisen. Jeder will geliebt werden, ohne Liebe könnten wir nicht überleben. Aber wir glauben oft nicht daran, dass Menschen uns einfach nur für das lieben können, was wir sind.  Nein, wir müssen ihnen erst beweisen, dass wir liebenswert sind.

Wie wir das tun ist ganz unterschiedlich. Durch nette Gesten, Humor, Hilfsbereitschaft oder ein offenes Ohr. Und das ist ja auch alles toll, aber es sollte nicht die Grundlage unseres Selbstwertgefühls sein. Wir alle sind liebenswert, ganz egal was wir tun. Und wir müssen das niemandem beweisen!

3. „Ich habe es nicht verdient, glücklich zu sein.“

Durch den Minderwertigkeitsgedanken, der uns meist in der Kindheit einprogrammiert wird, haben wir auch oft die Überzeugung, dass wir es nicht verdient haben glücklich zu sein. Vor allem nicht, wenn wir nicht vorher beweisen, dass wir es sind. Auch wenn vielen von uns dieser Glaubenssatz nicht bewusst ist, manipulieren wir uns dadurch trotzdem ständig selber. Unser Unterbewusstsein bestimmt 95% unserer Handlungen, weshalb so ein unbewusster Glaubenssatz unheimlich viel Schaden anrichten kann.

Wir manipulieren unsere Beziehungen, unsere Freundschaften unseren Erfolg, unsere Träume. Und das alles, weil wir tief in uns das Gefühl haben, es nicht verdient zu haben, glücklich zu sein. Dabei gilt auch hier, dass jeder Mensch verdient hat, ein Leben voller Freude zu führen. Ganz gleich, was seine Geschichte ist.

4. „Was andere über mich denken ist wichtiger, als meine Meinung über mich.“

Die Angst davor, was andere über uns denken, bestimmt einen großen Teil unserer Handlungen. Oft würden wir gerne Dinge tun oder sagen, aber wir fürchten uns vor der Meinung und der Reaktion der anderen. Deshalb passen wir uns lieber an und verdrängen dabei unser wahres Ich. Was andere über uns denken definiert häufig unseren Selbstwert.

Dabei ist das einzige was wirklich zählt, deine eigene Meinung über dich selbst. Das, was du von dir selber hältst, spiegelt sich auch in deinem Umfeld wieder. Eine Person, die sich selber nicht ausstehen kann, wird meistens auch von anderen nicht gemocht. Unsere Beziehungen spiegeln unsere Beziehung zu uns selbst wieder. Dieses Konzept habe ich in diesem Artikel schon einmal erklärt.

Schädliche Glaubenssätze zu erkennen, loszulassen und zu ändern hat eine enorme Wirkung auf unser Leben. Unser Unterbewusstsein hat viel mehr Macht, als den meisten von uns bewusst ist. Das Schöne daran ist aber, dass wir es für uns arbeiten lassen können. Und mit den richtigen Glaubenssätzen lebt es sich einfach so viel besser 🙂

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9 Comments

  • Reply Tina

    Liebe Marina,
    ein sehr schöner Artikel! Es ist nicht immer so einfach, sich davon frei zu machen, den Meinungen anderer zu entsprechen. Das ist auch ein Thema, das mir sehr wichtig ist, deshalb danke ich dir sehr für deine schönen, inspirierenden Artikel!
    Ich möchte meine Leser auch dazu ermutigen, ihr eigenes Leben zu Leben und Träume zu verwirklichen.
    Würde mich sehr freuen, wenn du mal vorbeischaust.
    Liebe Grüße von Tina

    18. Juli 2017 at 15:22
    • Reply Marina

      Liebe Tina,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar.
      Natürlich schaue ich gerne auf deinem Blog vorbei, ich freue mich immer andere Blogs kennenzulernen, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wie ich 🙂
      Liebe Grüße
      Marina

      19. Juli 2017 at 21:28
  • Reply Franzi

    Liebe Marina, das ist so wertvolles Wissen, das das ganze Leben verändern kann. Danke dass du es hier mit uns teilst ❤️ Ich habe garantiert alle diese Glaubsnssägze in mir drinnen, jetzt weiß ich woran ich arbeiten muss.

    19. Juli 2017 at 20:56
  • Reply Marina

    Liebe Franzi,
    es freut mich so, dass dir meine Texte weiterhelfen. Vielen vielen Dank, dass du mir immer wieder positives Feedback gibst, das gibt unglaublich viel Motivation.
    Liebe Grüße
    Marina

    19. Juli 2017 at 21:20
  • Reply Markus

    Liebe Marina,
    danke für deine tollen Artikel!! Mit deinen Texten inspirierst du Menschen definitiv dazu, sich selber besser kennen und lieben zu lernen. Auch ich glaube fest daran, dass wir unendliche Möglichkeiten haben, uns das Leben zu kreieren, das wir immer leben wollten!
    Ich freue mich, dass ich deinen Blog entdeckt habe!!!

    Viele liebe Grüße,
    Markus

    20. Juli 2017 at 13:11
    • Reply Marina

      Lieber Markus,
      vielen Dank für dein tolles Feedback, das freut mich so sehr 🙂
      Habe gerade gesehen, dass du auch eine Seite hast, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigt wie mein Blog. Vielleicht könnten wir ja irgendwann mal ein gemeinsames Projekt starten 😉
      Liebe Grüße
      Marina

      22. Juli 2017 at 15:23
  • Reply Melanie

    Alle 4 Sätze treffen doch auf mich zu, weil ich mir genau darüber ständig Gedanken mache und mich selbst dadurch behindere :-*

    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

    20. Juli 2017 at 19:26
    • Reply Marina

      Liebe Melanie,
      so geht es den meisten von uns, du bist nicht alleine 🙂
      Danke für deinen ehrlichen Kommentar <3
      Liebe Grüße
      Marina

      22. Juli 2017 at 15:24
  • Reply absichtlich leben. - Warum Selbstliebe das Gegenteil von Egoismus ist | absichtlich leben.

    […] nicht einmal die Kapazitäten dafür. Aber wir tun es trotzdem, denn wir wollen liebenswert sein, wir wollen von anderen gemocht und geschätzt werden. Wir denken, dass es das Richtige sei, denn schließlich wird uns das von der Gesellschaft so […]

    2. September 2017 at 8:03
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