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10 Dinge, die Yoga für mich verändert hat

Yoga ist nicht nur ein Sport, Yoga ist eine Lebenseinstellung. Immer mehr Menschen kommen jeden Tag auf ihre Matte, um sich zu dehnen, strecken und zu „flowen“. Und das hat gute Gründe, denn Yoga gibt und lehrt uns so viel. Einmal damit angefangen, lässt einen Yoga nicht mehr los.

Was ich durch Yoga in den letzen Monaten gelernt habe, ist unglaublich. Wenn ihr meine älteren Blogeintäge gelesen habt, dann wisst ihr vielleicht, dass ich noch nicht sehr lange regelmäßig Yoga mache. In diesem Blogeintrag habe ich noch nach „meinem Sport“ gesucht, jetzt habe ich sogar zwei Sportarten gefunden, die ich wirklich liebe und so gut wie jeden Tag gerne mache. Vor allem Yoga lasse ich fast keinen Tag aus, weil mir sonst irgendetwas fehlt.

Auch wenn ich erst seit Anfang des Jahres regelmäßig meine Matte ausrolle, habe ich an mir schon einige Veränderungen bemerkt. Yoga soll ja nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist gut sein. Ich habe beides an mir bemerkt. Hier sind 10 Dinge, die sich bei mir verändert haben.

1. Kaum noch Genickschmerzen

Früher hatte ich sehr oft Probleme mit einem verspannten und schmerzenden Nacken. Ich bin häufig in der Früh aufgewacht und hatte den ganzen Tag danach Nackenschmerzen, weil ich in der Nacht falsch gelegen bin. Das ist total unangenehm und nimmt einem auch ein Stück Lebensqualität.

Seit dem ich Yoga mache habe ich kaum noch solche Probleme! Beim Yoga wird der Nacken und der obere Rücken so gut gedehnt, dass Genickschmerzen einfach keine Chance mehr haben. Und wenn ich dann doch mal welche habe, dann mache ich einfach eine Runde Yoga für den Nacken und danach sieht die Welt sofort anders aus!

2. Anspannungen erkennen

Wir alle verkrampfen uns im Laufe des Tages. Wir spannen unser Gesicht an, unsere Augen, Stirn und das Kinn, verkrampfen unsere Schultern und den oberen Rücken. Normalerweise fällt uns das überhaupt nicht auf, wir machen es ganz automatisch, weil wir gestresst sind, oder uns unwohl fühlen.

Durch Yoga werden einem solche Anspannungen bewusst und daduruch kann man sie dann schnell auflösen. Früher habe ich kaum auf so etwas geachtet, jetzt merke ich es meistens ziemlich schnell. Wenn man das betroffenen Körperteil dann bewusst entspannt, geht es einem gleich besser und es hilft einem dabei, den Stress loszulassen.

3. Besseres Körpergefühl

Durch Yoga lernt man seinen Körper auf eine ganz andere Art kennen. Man lernt, ihm zuzuhören und ihm zu geben, was er braucht. In den letzten Monaten habe ich eine viel stärkere Verbindung zu meinem Körper aufgebaut. Ich erkenne jetzt viel besser, was es ist das ich brauche, wenn es mir nicht so gut geht.

Auch beim Essen höre ich auf ihn. Er sagt mir, was gut für mich ist und wann genug ist. Es ist viel leichter geworden gesünder zu essen, weil das verlangen nach Fast Food oder Süßigkeiten ganz von selbst weniger geworden ist. Zwar ist das leider noch kein Dauerzustand, aber ich kann die Signale meines Körpers jetzt definitiv besser deuten, als vorher.

4. Viel entspannter

Das Savasana ist der Höhepunkt jeder Yogastunde. Nachdem man geschwitzt hat darf man sich nun auf den Rücken legen und in eine tiefe Entspannung übergehen. Man achtet auf seine Atmung und genießt die Energie, die man gerade kreiert hat. Im Savasana konnte ich zum ersten mal so richtig loslassen und die Ruhe genießen. Das fällt mir sonst oft schwer. Aber nach der Yogastunde geht es einfach viel leichter.

Hat man diesen Zustand einmal erreicht, dann ist es auch einfacher, ihn immer wieder zu erreichen. Jetzt fällt es mir auch abends leichter im Bett zu entspannen und ich schlafe schneller ein. Früher hatte ich oft ziemliche Einschlafprobleme. Das hat sich jetzt schon sehr stark gebessert. Auch tagsüber bin ich entspannter. Es fällt mir einfach leichter, Stress abzuweisen und loszulassen.

5. Mehr im Hier und Jetzt sein

Meditation und Yoga lehren, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren und im Hier und Jetzt zu sein. Dieser Zustand breitet sich auch auf den Alltag aus. Ich merke immer wieder, dass ich mich stärker fokussieren kann, auf das, was gerade ist.

Mir fällt es leichter, Sorgen über die Zukunft und schlechte Erinnerungen an die Vergangenheit loszulassen. Ich bemerke, was um mich herum geschieht und drifte nicht ständig ab. Das ich das jetzt schon so merke, ist wirklich toll!

6. Mehr Flexibilität

Das Yoga die Flexibilität steigert, ist sowieso klar. Ich war allerdings schon immer recht flexibel, da ich als Kind in einem Turnverein war. Seit dem ich mit Yoga angefangen habe, bin ich noch ein ganzes Stück beweglicher geworden. Für einen Spagat muss ich allerdings noch ein bisschen üben 🙂

Wenn man körperlich flexibel ist, dann ist man auch geistig flexibel. Das habe ich auch an mir selber bemerkt. Man verliert die Scheuklappen und kann das Leben aus mehreren Blickwinkeln betrachten.

7. Mehr Balance und Selbstbewusstsein

Auch die Balance wird im Yoga geübt. Hier habe ich etwas mehr Schwierigkeiten. Aber mittlerweile klappt auch das balancieren viel, viel besser. Meine Mutter hat mal gesagt, dass eine gute Balance auf ein gutes Selbstbewusstsein hindeutet und eine schlechte Balance auf ein schlechtes Selbstbewusstsein. Da ist wirklich etwas dran.

Wenn man an seiner Balance arbeitet, dann arbeitet man also gleichzeitig an seinem Selbstbewusstsein. Und mehr körperliche Balance bedeutet auch mehr Balance im Leben!

8. Muskelstärke

Ich war schon immer eher schwach in den Armen. Ich konnte Liegestütze noch nie leiden und auch auf den Knien finde ich sie viel zu anstrengend. Die Art und Weise wie im Yoga die Arme trainiert werden, gefällt mir dagegen super.

Ich habe kein Problem mit der Bretthaltung und auch chaturanga mache ich gerne, obwohl es eigentlich wie eine Liegestütze ist. Ich fühle mich jetzt schon viel stärker in den Armen. Auch für die Beine ist Yoga super.

9. Bessere Atmung

Mit meiner Atmung hatte ich schon immer ein paar Probleme. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich einfach die Luft anhalte, ohne Grund. Generell ist meine Atmung viel zu oberflächlich, kurzatmig und verkrampft. Yoga hilft einem dabei, den Atem fließen zu lassen.

Außerdem lehrt es einen, tief einzuatmen, den ganzen Körper mit Luft zu füllen und voll auszuatmen. Das ist sehr, sehr wichtig für mich. Und ich habe auch schon Verbesserungen bemerkt, was mich total freut. Jetzt achte ich auch im Alltag mehr auf meine Atmung und kann deshalb meine Verkrampfungen schnell lösen. Auch das Luftanhalten ohne Grund ist weniger geworden.


10. Generell glücklicher

Yoga macht glücklich! Das habe ich am eigenen Leib gespürt. Es ist einfach die Kombination aus allem, was ich oben genannt habe. Man ist entspannter, flexibler, kann mit Stress besser umgehen, schläft besser, ist weniger Verspannt, hat weniger Schmerzen, hat mehr Balance, atmet leichter und voller, kennt seinen Körper besser und ist deshalb zufriedener mit ihm. Das alles zusammen macht einen einfach sorgenfreier. Vor allem, dass man immer mehr im Hier und Jetzt ankommt, sorgt für Glücksgefühle. Man beginnt, eine Unbeschwertheit und einen Optimismus auszustrahlen, wie man es noch nie getan hat.

Vielleicht ist Yoga nicht für jeden das Richtige. Für mich allerdings, ist Yoga etwas ganz besonderes und ich kann ohne nicht mehr leben. Wenn man sieht, was dieser Sport bereits alles für mich verändert hat, dann wird auch klar wieso. Ich mache Yoga noch nicht mal ein Jahr und doch hat sich so viel getan. Wer weiß, was sich in den nächsten Jahren noch alles verbessern wird. Ich bin gespannt und freue mich 🙂 

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4 Comments

  • Reply Danny

    Sehr schöner Post, ich kann jeden einzelnen Punkt unterschreiben.
    Ich habe in einer Zeit zum Yoga gefunden, in der es mir körperlich und seelisch enorm schlecht ging und es hat mein Leben auf wunderbare Weise bereichert. Auch dadurch, dass ich in den Yogastudios und Teachertrainings so wundervolle Menschen kennenlernte, mit denen ich auf einer Welle schweben konnte.

    28. September 2016 at 16:46
    • Reply Marina

      Hey Danny, das hört sich ja super an 🙂 Yoga kann einem wirklich auf so vielen unterschiedlichen Ebenen helfen, dass ist einfach nur toll! Wenn man einmal richtig damit angefangen hat, will man es nicht mehr missen.
      Liebe Grüße
      Marina

      30. September 2016 at 17:53
  • Reply Maluja29

    Hallo Marina,ich liebe deinen Blog jetzt schon, du bist eine wunderbare Frau! Ich bin mit meinem neu bestellen Yogabuch ins Bett gegangen, könnte diese Nacht mal nicht gut schlafen, habe nicht das Yogabuch genommen, sondern zwei Stunden in deinen Texten gelesen und bin sehr begeistert u erkenne vieles wieder.
    DANKE
    Liebe Grüße Sandra

    11. März 2017 at 8:55
    • Reply Marina

      Hallo liebe Sandra,
      wow danke für deinen lieben Kommentar!
      Das freut mich echt total. 🙂
      Liebe Grüße
      Marina

      12. März 2017 at 13:26

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